Samstag, 9. August 2008

„Und warum nicht Amerika?“

Mit dieser Frage werden viele Austauschschüler konfrontiert, wenn sie von ihrem Plan, ein Jahr in der Ukraine zu verbringen, erzählen. Mehr als 1.200 Jugendliche gehen jedes Jahr mit dem Deutschen YOUTH FOR UNDERSTANDING Komitee e.V. für ein Jahr ins Ausland. Nur wenige von ihnen entscheiden sich dabei allerdings für den Osten. Eine, die diesen Schritt gewagt hat, ist Anna Bogdahn.Ein Jahr lebte die mittlerweile 17-Jährige bei einer in Kiew. Völlig begeistert von ihrer Gastfamilie, ihren neuen Freunden und einem Jahr voll von unvergesslichen Momenten ist sie inzwischen zurück nach Deutschland gekehrt. Dass es kein Abschied für immer war, weiß Anna schon jetzt. „Meine Gastfamilie und Kiew, die tolle Stadt mit Flair, haben mir so viel Neues beigebracht und mir auch die Möglichkeit gegeben, Dinge aus einer ganz anderen Perspektive zu sehen“, schwärmt sie.

Werden Sie Gastfamilie!
Auch in diesem Sommer werden Schüler aus Deutschland in ihr Austauschjahr in die Ukraine aufbrechen. Für einige dieser Schüler sucht YFU noch Gastfamilien. Wenn Sie also Interesse haben, einen jungen Menschen bei sich aufzunehmen, ihn an Ihrem Alltag teilhaben zu lassen und ihm so die ukrainische Kultur näher zu bringen, können Sie sich jederzeit melden. Auch für Gastfamilien ist ein Austauschjahr ein einzigartiges Erlebnis!

Kontakt: YFU Ukraine, Dmitrievska vul. 33, Of. 8, UA-01054 Kiev, UKRAINE
Telefon: (380) 44 486 92 95

Ukrainisch: www.yfu.org/ua / Deutsch: www.yfu.de

Donnerstag, 7. August 2008

Olympia-Berichterstattung bei der DZUA (002)

Reitsport: Die Ukraine hatte sich hinter Deutschland bei der Springreiten-WM 2006 in Aachen (Deutschland) auf Platz vier für Olympia qualifiziert. Das ukrainische Springreiter-Equipe um den Oligarchen Alexander Onischenko selbst auf dem Pferd „Codar“, beseht unter anderem aus Jean-Claude Geenberghe auf „Quintus“, der ehemaligen deutschen Meisterin Katharina Offel (Lohmar) auf dem zehn Jahre alten Oldenburger „Lord Spezi“ und dem ebenfalls deutschen Björn Nagel auf „Magic Bengtsson“.
Offel und Nagel wurden vor 2 Jahren ukrainische Staatsbürger um eine Chance gegen die Konkurrenz in Deutschland zu haben und bei einem Championat starten zu können.
Zuerst tritt Equipe-Chef Philippe Guerdat (Schweiz) zurück und dann verzichtet die Ukraine auf einen Reservereiter, der jeder Olympia-Nation neben vier Reit-Paaren zusteht.

Für Deutschland starten bei Olympia im Dressur-Reiten: Nadine Capellmann, Heike Kemmer, Isabell Werth (4malige Dressur-Olympiasiegerin) auf „Satchmo“; im Spring-Reiten: Christian Ahlmann, Ludger Beerbaum, Marco Kutscher, Meredith Michaels-Beerbaum; im Vielseitigkeits-Reiten: Ingrid Klimke, Frank Ostholt, Hinrich Romeike, Peter Thomsen, Andreas Dibowski;
für Österreich im Dressur-Reiten: Victoria Max-Theurer auf „Falcao Old“; im Vielseitigkeits-Reiten: Harald Ambros auf „Quick 2“;
für die Schweiz im Springreiten: Steve Guerdat, Christina Liebherr, Beat Mändli, Niklaus Schurtenberger, Pius Schwizer; Vielseitigkeits-Reiten: Tiziana Realini.

Die olympische Reiteranlage in Hongkong wurde am Mittwoch von Ausläufern des Taifun Kammuri mit bis zu 85 km/h (Stärke 8) heimgesucht und der Zeitplan der olympischen Reit-Wettbewerbe kräftig durcheinandergebracht. Der olympische Betrieb auf der Anlage war komplett lahm gelegt, Schulen und andere öffentliche Einrichtungen blieben geschlossen, der Busverkehr wurde zeitweise eingestellt und die Fähren nach Macau und Südchina blieben im Hafen. Das Vormittagstraining fiel ins Wasser, und die Reiter blieben sicherheitshalber im Hotel.
Außerdem blockierte Taifun Kammuri die Anreise von 24 Pferden nach Hongkong. Davon 14 aus den USA, den Vereinigten Arabischen Emiraten und aus China blieben in Amsterdam und 10 der australischen und saudi-arabischen Mannschaft in Dubai.
Weitere Wetterprobleme sind nicht ausgeschlossen, da der August in Hongkong der Monat mit den höchsten Temperaturen und den meisten Unwettern ist – einschließlich tropischer Stürme. (hgs)

Fußball-Damen 06.08.08
(erster Spieltag komplett)

Gruppe E
Argentinien - Kanada 1 : 2
China - Schweden 2 : 1

Gruppe F
Deutschland - Brasilien 0 : 0
Korea - Nigeria 1 : 0

Gruppe G
Jappan - Neuseeland 2 : 2
Norwegen - USA 2 : 0

Mittwoch, 6. August 2008

Eisenbahnfreunde Ukraine

In den bisherigen Jahren von der Unabhängigkeit bis Heute, sind laut Angaben von deutschsprachigen Eisenbahnfreunden sämtliche Dampfloks aus der ukrainischen Schienenverkehr verschwinden und die Ukraine damit für die Eisenbahninteressierten und Eisenbahnfotografen weniger interessant.
Dem entgegen steht, dass viele der Lokomotiven mit Diesel- und Elektroantrieb für den zentraleuropäischen Betrachter ebenso rustikal wirken, wie Loks aus Amerika, Australien oder Asien.
Derzeit wird das Interesse des Eisenbahninteressierten auch dadurch wieder mehr auf die Ukraine gelenkt, da der Ausbau des Schienennetzes und die Technische Modernisierung auch mit Hilfe aus der Europäischen Union vorangetrieben wird. (hgs)

Kranzl: Österreich verstärkt Kooperation mit der Ukraine

Infrastruktur-Kooperationsvereinbarung mit Ukraine wurde unterzeichnet

Wien: In der Zeit vom 14. bis 16. Juli 2008 hielt sich Bundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer in Begleitung der Staatssekretärin für Forschung und Technologie im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) Christa Kranzl zu einem Arbeitsbesuch in Kiew auf. Im Rahmen des gegenständlichen Besuches wurden von Staatssekretärin Kranzl Gespräche mit dem ukrainischen Verkehrsminister Vinsky über eine Zusammenarbeit im Bereich Transportinfrastruktur und Technologietransfer geführt. "Vor dem Hintergrund der Vorbereitungen für die Fußball-Europameisterschaft 2012 startet die Ukraine ein ambitioniertes Ausbauprogramm im Verkehrsbereich. Für Österreich ergeben sich dadurch langfristige Kooperationsmöglichkeiten", freut sich Staatssekretärin Kranzl. Als konkretes Ergebnis der Gespräche erfolgte die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen dem Ministerium für Verkehr und Kommunikation der Ukraine und dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie der Republik Österreich über die Zusammenarbeit im Bereich Transportinfrastruktur und Technologietransfer die im gemeinsamen Interesse liegt.

Im Eisenbahnbereich liegt das besondere Interesse der ukrainischen Eisenbahn auf österreichischer Technologie beim Tunnelbau sowie im Bereich der Gleiswirtschaft. Für die Errichtung eines zweispurigen Tunnels für die Strecke Beskid - Skotarsjke wurde durch ein österreichisches Beratungsunternehmen bereits eine Machbarkeitsstudie erstellt. Die technischen Unterlagen liegen bereits vor. Der Wert dieses Tunnelbauprojektes liegt bei über 27 Millonen Euro.

Besonderes Interesse der ukrainischen Seite liegt naturgemäß bei der direkten Vorbereitung der Spielstätten für die Fußball-Europameisterschaft 2012. So ist der Ausbau und die Modernisierung des Nahverkehrs in Kiew von großer Bedeutung. (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie)

Olympia-Berichterstattung bei der DZUA (001)

Pünktlich zur Vorrunde der Olympischen Spiele 2008 in Peking beginnt auch die „Deutsche Zeitung für die Ukraine“ ihre Berichterstattung. Im Fokus stehen die Leistungen und Siege der Mannschaften der Ukraine, Deutschlands, von Österreich und der Schweiz.
Im Smog verhangenen Shenyang Olympic Stadium begann die Neuauflage es WM-Endspiels 2007 in Schanghai. In der deutschen Startaufstellung spielen Angerer, Stegemann, Krahn, Hingst, Bresonik, Behringer, Lingor, Laudehr, Garefrekes, Smisek und Prinz. Deutsche Trainerin ist Silvia Neid.
Auf der Gegenseite, in der brasilianischen Startaufstellung spielen Andreia, Renata, Tania, Rosana, Simone, Andreia Rosa, Daniela, Formiga, Maycon, Marta und Cristiane. Brasiliens Trainer ist Jorge Barcelos.
Die Brasilianerinnen, für ihre Unfairness bekannt machen anfangs Druck, haben jedoch einige Koordinationsschwierigkeiten. Ständiges Vorcheking der Brasilianerinnen erschwert das deutsche Spiel, Chancen und Fouls auf beiden Seiten, bei 34 Grad und 75% Luftfeuchtigkeit.
Entsprechend – erst Gelbe Karte nach 31 Minuten für Tania (Brasilien) von der US-amerikanische Schiedsrichterin Kari Seitz, die besonders die brasilianischen Attacken, besonders die mit deutscher Torschussmöglichkeit, sehr locker oder nicht ahndet. Offensiv Bemühungen auf beiden Seiten.
Trotz guter Torchancen und Unvermögen auf beiden Seiten – Ende der 1. Halbzeit nur 0:0.

Die 2. Halbzeit beginnt mit Nachtreten gegen die deutsche Torfrau, aber auch kratzen und schlagen gehört zum brasilianischen Angriff und wird wiederholt von Schiedsrichterin Seitz nicht geahndet. Aber die deutschen Fußballfrauen treffen auch weiterhin das Tor nicht. Gute Chancen auf beiden Seiten.
Nach einer Stunde Spielzeit – Deutschland oft echt in Bedrängnis am und im eigenen Strafraum. Dafür ahndet Seitz zunehmend besser Fouls durch brasilianische Spielerinnen. Die deutsche Trainerin Neid reagiert: 72 Minute – Fatmire Bajramaj und Celia Okoyino da Mbabi kommen für Melanie Behringer und Sandra Smisek. Jedoch gewinnt Brasilien immer noch die Mehrzahl der Zweikämpfe und erhöht gefährliche Einzelaktionen besonders durch Daniela.
Auch Brasilien wechselt. Wehrend Marta das deutsche Tor stürmt, schützt Angerer den deutschen Kasten. So endet nach 92 Minuten 34 Sekunden Endet das Spiel unter der Smog-Glocke von Shenyang mit 0:0.

Die Nationalität spiegelt sich auch im Spiel- und Lebensstiel der Mannschaften wieder.
Deutsche Mannschaft abwartend und zurückhaltend (entsprechend unzufrieden die Bundestrainerin) über große Teile des Spiels.
Ganz anders die Brasilianerinnen - wie ein Rudel Fußball spielender Straßenkinder, etwas Unfainess, Rempeleien, Kampfgehabe und mit Trommelgesängen bis 2 Uhr Nachts im Olympischen Dorf, die Konkurrenten nervend. (hgs)

Gruppe E
Argentinien - Kanada / 1 - 2

Gruppe F
Deutschland - Brasilien / 0 - 0

Gruppe G
Jappan - Neuseeland / 2 - 2