Mittwoch, 6. August 2008

Eisenbahnfreunde Ukraine

In den bisherigen Jahren von der Unabhängigkeit bis Heute, sind laut Angaben von deutschsprachigen Eisenbahnfreunden sämtliche Dampfloks aus der ukrainischen Schienenverkehr verschwinden und die Ukraine damit für die Eisenbahninteressierten und Eisenbahnfotografen weniger interessant.
Dem entgegen steht, dass viele der Lokomotiven mit Diesel- und Elektroantrieb für den zentraleuropäischen Betrachter ebenso rustikal wirken, wie Loks aus Amerika, Australien oder Asien.
Derzeit wird das Interesse des Eisenbahninteressierten auch dadurch wieder mehr auf die Ukraine gelenkt, da der Ausbau des Schienennetzes und die Technische Modernisierung auch mit Hilfe aus der Europäischen Union vorangetrieben wird. (hgs)

Kranzl: Österreich verstärkt Kooperation mit der Ukraine

Infrastruktur-Kooperationsvereinbarung mit Ukraine wurde unterzeichnet

Wien: In der Zeit vom 14. bis 16. Juli 2008 hielt sich Bundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer in Begleitung der Staatssekretärin für Forschung und Technologie im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) Christa Kranzl zu einem Arbeitsbesuch in Kiew auf. Im Rahmen des gegenständlichen Besuches wurden von Staatssekretärin Kranzl Gespräche mit dem ukrainischen Verkehrsminister Vinsky über eine Zusammenarbeit im Bereich Transportinfrastruktur und Technologietransfer geführt. "Vor dem Hintergrund der Vorbereitungen für die Fußball-Europameisterschaft 2012 startet die Ukraine ein ambitioniertes Ausbauprogramm im Verkehrsbereich. Für Österreich ergeben sich dadurch langfristige Kooperationsmöglichkeiten", freut sich Staatssekretärin Kranzl. Als konkretes Ergebnis der Gespräche erfolgte die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen dem Ministerium für Verkehr und Kommunikation der Ukraine und dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie der Republik Österreich über die Zusammenarbeit im Bereich Transportinfrastruktur und Technologietransfer die im gemeinsamen Interesse liegt.

Im Eisenbahnbereich liegt das besondere Interesse der ukrainischen Eisenbahn auf österreichischer Technologie beim Tunnelbau sowie im Bereich der Gleiswirtschaft. Für die Errichtung eines zweispurigen Tunnels für die Strecke Beskid - Skotarsjke wurde durch ein österreichisches Beratungsunternehmen bereits eine Machbarkeitsstudie erstellt. Die technischen Unterlagen liegen bereits vor. Der Wert dieses Tunnelbauprojektes liegt bei über 27 Millonen Euro.

Besonderes Interesse der ukrainischen Seite liegt naturgemäß bei der direkten Vorbereitung der Spielstätten für die Fußball-Europameisterschaft 2012. So ist der Ausbau und die Modernisierung des Nahverkehrs in Kiew von großer Bedeutung. (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie)

Olympia-Berichterstattung bei der DZUA (001)

Pünktlich zur Vorrunde der Olympischen Spiele 2008 in Peking beginnt auch die „Deutsche Zeitung für die Ukraine“ ihre Berichterstattung. Im Fokus stehen die Leistungen und Siege der Mannschaften der Ukraine, Deutschlands, von Österreich und der Schweiz.
Im Smog verhangenen Shenyang Olympic Stadium begann die Neuauflage es WM-Endspiels 2007 in Schanghai. In der deutschen Startaufstellung spielen Angerer, Stegemann, Krahn, Hingst, Bresonik, Behringer, Lingor, Laudehr, Garefrekes, Smisek und Prinz. Deutsche Trainerin ist Silvia Neid.
Auf der Gegenseite, in der brasilianischen Startaufstellung spielen Andreia, Renata, Tania, Rosana, Simone, Andreia Rosa, Daniela, Formiga, Maycon, Marta und Cristiane. Brasiliens Trainer ist Jorge Barcelos.
Die Brasilianerinnen, für ihre Unfairness bekannt machen anfangs Druck, haben jedoch einige Koordinationsschwierigkeiten. Ständiges Vorcheking der Brasilianerinnen erschwert das deutsche Spiel, Chancen und Fouls auf beiden Seiten, bei 34 Grad und 75% Luftfeuchtigkeit.
Entsprechend – erst Gelbe Karte nach 31 Minuten für Tania (Brasilien) von der US-amerikanische Schiedsrichterin Kari Seitz, die besonders die brasilianischen Attacken, besonders die mit deutscher Torschussmöglichkeit, sehr locker oder nicht ahndet. Offensiv Bemühungen auf beiden Seiten.
Trotz guter Torchancen und Unvermögen auf beiden Seiten – Ende der 1. Halbzeit nur 0:0.

Die 2. Halbzeit beginnt mit Nachtreten gegen die deutsche Torfrau, aber auch kratzen und schlagen gehört zum brasilianischen Angriff und wird wiederholt von Schiedsrichterin Seitz nicht geahndet. Aber die deutschen Fußballfrauen treffen auch weiterhin das Tor nicht. Gute Chancen auf beiden Seiten.
Nach einer Stunde Spielzeit – Deutschland oft echt in Bedrängnis am und im eigenen Strafraum. Dafür ahndet Seitz zunehmend besser Fouls durch brasilianische Spielerinnen. Die deutsche Trainerin Neid reagiert: 72 Minute – Fatmire Bajramaj und Celia Okoyino da Mbabi kommen für Melanie Behringer und Sandra Smisek. Jedoch gewinnt Brasilien immer noch die Mehrzahl der Zweikämpfe und erhöht gefährliche Einzelaktionen besonders durch Daniela.
Auch Brasilien wechselt. Wehrend Marta das deutsche Tor stürmt, schützt Angerer den deutschen Kasten. So endet nach 92 Minuten 34 Sekunden Endet das Spiel unter der Smog-Glocke von Shenyang mit 0:0.

Die Nationalität spiegelt sich auch im Spiel- und Lebensstiel der Mannschaften wieder.
Deutsche Mannschaft abwartend und zurückhaltend (entsprechend unzufrieden die Bundestrainerin) über große Teile des Spiels.
Ganz anders die Brasilianerinnen - wie ein Rudel Fußball spielender Straßenkinder, etwas Unfainess, Rempeleien, Kampfgehabe und mit Trommelgesängen bis 2 Uhr Nachts im Olympischen Dorf, die Konkurrenten nervend. (hgs)

Gruppe E
Argentinien - Kanada / 1 - 2

Gruppe F
Deutschland - Brasilien / 0 - 0

Gruppe G
Jappan - Neuseeland / 2 - 2

Freitag, 18. Juli 2008

Mit berufsbezogenen Deutschkenntnissen in Deutschland schneller zum Job

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und Bundesagentur für Arbeit starten Programm zur berufsbezogenen Sprachförderung für Arbeitslose

In Nürnberg haben der Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Dr. Albert Maximilian Schmid, und der Vorstand Grundsicherung der Bundesagentur für Arbeit (BA), Heinrich Alt, eine Verwaltungsvereinbarung zur berufsbezogenen Sprachförderung unterschrieben. „Wir müssen gemeinsam versuchen, arbeitslosen Menschen, die unsere Sprache gar nicht oder nur schlecht sprechen, effektiv ein berufsbezogenes Deutsch zu vermitteln. Wenn uns das gelingt, haben wir die Voraussetzung geschaffen, um diese Menschen auch in den Arbeitsmarkt zu integrieren“, so Heinrich Alt.

Derzeit hat fast jeder fünfte Bürger in Deutschland ausländische Wurzeln. Diese Personengruppe ist überproportional von Arbeitslosigkeit betroffen. Häufig sind mangelnde Kenntnisse der deutschen Sprache der Grund. Deshalb sollen nun Deutschkurse angeboten werden, die sich verstärkt an der Arbeitswelt und deren Vokabular orientieren.

Das BAMF führt die berufsbezogene Sprachförderung durch; die Auswahl potenzieller Teilnehmer erfolgt durch die Agenturen für Arbeit und die Grundsicherungsstellen. Die inhaltliche und organisatorische Ausgestaltung regelt die heute unterzeichnete Verwaltungsvereinbarung.

Es handelt sich bei den berufsbezogenen Sprachkursen um ein zusätzliches arbeitsmarktpolitisches Instrument, dessen Einsatz alternativ bzw. ergänzend zu anderen Fördermaßnahmen erfolgen soll.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales beauftragte das BAMF im Rahmen der neuen Europäischen Sozialfonds-Förderperiode 2007 bis 2013 mit der Durchführung dieser Förderung. (Bundesagentur für Arbeit)

Donnerstag, 17. Juli 2008

He3a! - das neue kyrillische Logo

Gelsenkirchen: Bei der Festlegung neuer Marktstrategien von NeSa-Konzept am 17. Juni 2008 wurde mit dem Entwurf neuer Produkte und Dienstleistungen für den Ukrainischen Markt, auch ein neues Firmenlogo für den Großteil der GUS-Staaten veröffentlicht.
Während im lateinischer Schrift > NeSa < in allen Sprachen gleich erscheint - bestand in der kyrillischen Schrift stets die Unsicherheit durch 2 Buchstaben für den lateinischen Buchstaben "S" bzw. die slawische Bedeutung von "ne sa" (nicht für).
Mit der Einführung des lateinischen Kurz-Schriftzuges >> NeSa! << für alle Aktivitäten von NeSa-Konzept und die Zusammenarbeit mit NeSa-Partnern am 10 Juni 2008, wurde auch die Schaffung einer standardisierten kyrillischen Schreibweise nötig, die in kyrillischer wie in lateinischer Schrift schreibbar, unverwechselbar und in sämtlichen kyrillischen Schriftsprachen verwendbar ist.

Aus >> NeSa! << wird im Kyrillischen >> He3a! <<
Diese Schreibweise ist bis auf den ersten Buchstaben gleich, der in Lateinisch ein "h" und im Kyrillischen ein "n" ist - obwohl er die selbe Form hat.
An dritter Stelle wird die Zahl "3" verwendet.
Die "3" als Buchstabe und zur Unterscheidung vom Buchstaben "S" kommt aus der Chat-Sprache und wird auch von vielen Menschen benutzt die nur wenige Computer- bzw. Internetkenntnisse besitzen.

In den nächsten Tagen ist auch mit einer konkretisierten Veröffentlichung der neuen Produkte und Dienstleistungen von NeSa-Konzept für die Ukraine zu rechnen. (hgs)